Turin 2006: wenn die NHL auf Europa trifft

Weltmeisterschaften und olympische Spiele sind immer auch das Aufeinanderprallen von zwei Eishockey-Kulturen. Seit jeher gibt es für die einen Umstellungsschwierigkeiten bei den anderen. Andere Auslegungen von körperlicher Härte, andere Ausmaße des Eis. Been there, done that.

In den letzten Ausgaben von “Hockey Night in Canada” haben die Kanadier ein bißchen Panik geschoben.

Das fängt mit dem Eis an. Anscheinend hat man in Turin große Probleme vernünftiges Eis zu machen und hat einen Experten aus Kanada nach Turin einfliegen lassen. In einer der beiden Eishockey-Arenen wurde erst Mitte Dezember ein erstes Eishockey-Testspiel veranstaltet, während in der zweiten Halle das Ice-Making-Equipment noch nicht mal installiert war. Es gibt kaum Erfahrungswerte wie das Equipment einzustellen ist, wenn die Hallen ausverkauft sind und die Menschenmassen und Scheinwerfer für höhere Temperaturen sorgen.…

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Vermeil gibt nicht mehr den Chef

Der Headcoach der Kansas City Chiefs Dick Vermeil hat am gestrigen Samstag auf einer Sitzung mit den Spielern seinen Rücktritt zum Saisonende bekanntgegeben (siehe z.B. ESPN). Der Rücktritt ist zwar noch nicht offiziell erklärt worden, aber die Spieler hatten nichts besseres zu tun, als eiligst und anonym die Medien zu informieren.

Die Chiefs sind in diesen Minuten noch im Playoff-Rennen, brauchen aber neben einem eigenen Sieg (gg. CIN) auch eine Niederlage der Steelers (gg. DET). NASN bringt morgen voraussichtlich eine Aufzeichnung der Partie KC–CIN gegen 16h30.

Der 69jährige Dick Vermeil war 1976 bis 1982 sechs Jahre Coach bei den Philadelphia Eagles und brachte sie 1980 in die Super Bowl. 82 zog er sich zurück und verdingte sich als TV-Analyst, ehe ihn 1997 wieder die Lust an der NFL packte und bei den St.…

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Week 16: Baltimore Ravens – Minnesota Vikings

[Vorsicht Spoiler]

Sunday Night Game Baltimore Ravens – Minnesota Vikings 30:23

Für Baltimore ging es allenfalls um die goldene Ananas, für Ravens-QB Kyle Boller um eine arbeitsplatzsichernde Leistung und Minnesota stand nach den Ergebnissen vom Samstag und Sonntag mit dem Rücken an der Wand. Nur ein Sieg würde sie im Wild Card-Rennen halten.

Die Vikings galten in den letzten Wochen als das Heißeste seit Frittenfett, weil man sich und Headcoach Mike Tyce zu Saisonbeginn mit 2-5, der “Love-Boat”-Affäre und der Verletzung von QB Culpepper die Grube selbst aushob, ehe im Zuge der Culpepper-Verletzung QB Brad Johnson das Ruder übernahm und die Wikinger mit einer Siegesserie von sechs Spiele gen gelobtes Land brachte, bis die 3:18-Niederlage die Wikinger wieder rüde in die Wirklichkeit zurückholte.…

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Week 16: Green Bay Packers – Chicago Bears

[Vorsicht Spoiler]

Green Bay Packers – Chicago Bears 17:24

Nach den Ergebnissen vom Samstag war Chicago in der Lage mit einem Sieg Platz 2 der Setzliste und damit eine spielfreie erste Playoff-Woche einzutüten. Green Bay hat hingegen in den letzten Wochen absurd schwache Spiele abgeliefert. zuletzt ein 3:48 gegen Baltimore im Monday Night Game.

Doch, schau an, die Green Bay Packers konnten gegen Chicago richtig gut mit halten, weil Chicago in der ersten Halbzeit nicht in Gang kam. QB Rex Grossman absolvierte seinen ersten Start seit anno dazumals und machte gleich mit dem ersten Passversuch deutlich was sein Job war. Der Bears-Offense eine neue Dimension geben: vertikales Angriffsspiel, tief passen. Das Konzept ging nicht wirklich gut auf. Viele Drives verreckten vorzeitig, das Laufspiel fand keinen Rythmus und die Packers-Secondary stand verblüffend gut.…

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Week 16: Kansas City Chiefs – San Diego Chargers

[Vorsicht Spoiler]

Kansas City Chiefs– San Diego Chargers 20:7

Kurioser Spielverlauf von zwei Mannschaften die für gepflegten Offense-Football bekannt sind: das Halbzeitresultat war auch der Endstand.

Auf schwerem Boden und im strömenden Regen gelang es den Chiefs ihr Laufspiel via Wundermann Johnson zu etablieren, während bei den Chargers mit Tomlinson nichts lief und man sich mit Screen- und Swing-Passes über das Feld schummeln musste. Oder auch nicht. Den Chargers gelang in der ersten Halbzeit nur ein Drive der nicht “Three’n’out” war. Umso vehementer versuchen die Chargers eingangs des dritten Viertels Tomlinson ins Spiel zu bringen, aber vergeblich. Sie verfallen bald wieder zu Screen-Pässen. Auch das mir mäßigen Erfolg, u.a. weil Tomlinson 3 Pässe fallen läßt.

Im gesamten Spiel gelingen den Chargers nur 2 Drives länger als 3min30, nur drei Drives länger als 20yds, von denen einer auch noch mit einer INT endet.…

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