They didn’t see that one coming

Gestern wurde auf NASN aus der MLB San Diego – NY Mets übertragen (Whl: 16h30, Sa 11h30). Dabei kam es im 7ten Inning beim Versuch einen Flugball im Outfield zu fangen, zu einem furchtbaren Crash als zwei Mets-Outfielder (Beltran und Cameron) im Hechtsprung mit den Gesichtern ineinanderknallten. Sportsfrog beschreibt esReally, one of the worst collisions I’ve seen in awhile outside of NASCAR. […] Bet fantasy owners didn’t see that one coming. ‘Course, neither did Cameron.

Beide mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Cameron hat sich das Jochbein mehrfach und die Nase “einfach” gebrochen. Für einen Bericht, siehe NY Times, für ein Video von der Kollision siehe ESPN (rechts in der schwarzen “Motion Video”-Box: “Cameron hospitalized in Mets’ Loss”)…

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American Bowl: Colts – Falcons 17:21

Ich hatte nun die Gelegenheit mir mal die ersten 20 Spielminuten der American Bowl vom Wochenende anzusehen (don’t ask). Vor angeblich 45.203 Zuschauer in Tokyo (die Historie lehrt, dass die Angaben zu den Zuschauerzahlen bei American Bowls immer mit Vorsicht zu geniessen sind) trafen die Indianapolis Colts auf die Atlanta Falcons.

Preseason-Spiele sind für den NFL-Junkie wie Muckefuck für den Koffeinabhängigen. Besser als nix. Aber auch nur besser als nix.

Es gibt keine Sportart die so vom “Eingespieltsein” abhängig ist, wie der Football mit seinen ausgeklügelten Playbooks. Und in der Preseason treten die Mannschaften noch mit einem 80-Mann-starken Kader an, der erst im Laufe der Wochen um knapp ein Viertel ausgesiebt wird.

Die Folge: die Mannschaften rotieren ordentlich durch und die Starter bleiben selten bis zur Halbzeit auf dem Platz.…

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T.O. goes Home

Jetzt endlich hat die NFL-Preseason ihre wunderbare Klatschstory. Sogar mit Anlauf.

Während der gesamten Offseason schwebte das Thema “Hold-Out” wie dunkle Wolken über die NFL. Der Spieleragent Drew Rosenhaus, ausgestattet mit einem ekelerregend großen Ego von Ost- bis zur Westküste, ließ seine Muskeln spielen und nahezu alle seine Spieler drohten ihren Vereinen damit, nicht an den Trainingscamps teilzunehmen, sollte es keine Nachverhandlung der Verträge geben.

Am derbsten war es im Falle von Terrell Owens, einer der Top-Receiver der Liga. Owens wechselte erst letztes Jahr nach einigen Hin- und Her von San Francisco über Baltimore nach Philadelphia. Allerspätestens nach dem Superbowl hatte er sein Ego nicht mehr in Griff und schwärzte nach der Niederlage seinen QB Donovan McNabb an, weil der in der zweiten Halbzeit schlapp gemacht hat (immer noch unbestätigt ist die Geschichte das McNabb krank war und im letzten Viertel sogar irgendwann im Huddle auf den Rasen gekotzt hat).…

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NFL Shots: TO verläßt Camp

Zwei Schlagzeilen zum Aufwärmen, mal sehen was die US-Zeitungen morgen dazu bringen: TO – Terrell Owens, der Ego-Receiver der Philadelphia Eagles hat nach einem Wortgefecht mit Headcoach Andy Reid das Trainingscamp verlassen. Unklar ist, ob er rausgeschmissen wurde oder ob TO selbst gegangen ist. Siehe ESPN. Morgen mehr.

Eine weitere Schlagzeile: RB Duce Staley hat sich bei den Steelers verletzt und wird mehreren Wochen ausfallen, so das Jerome “The Bus” Bettis mal wieder zum primary Back aufrückt.…

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Das Doping, der Baseball und die Medien

Er ist in den letzten Wochen der bekannteste Zeigefinger in den USA geworden, der linke Zeigefinger des Baseball-Star der Baltimore Orioles Rafael Palmeiro. Im schniecken gestreiften Anzug trat er letzten März vor einem Doping-Ausschuß des US-Kongreß und sprach energisch in die Mikrofone und unter Eid “I have never used steroids. Period” und zeigte dabei mit einer eingeübten Geste mit dem Zeigefinger auf einen imaginären Gegenüber. Starker Auftritt.

Fünf Monate später, am 1ten August, ist Palmeiro des Dopings überführt worden und nach den neuen Doping-Regeln der MLB als Ersttäter für 10 Tage (= zirka 10 Spiele) gesperrt worden.

Die US-Sportwelt staunt wie ein Dopingsünder noch im März einen derart frappierenden Auftritt auf das Parkett des US-Kongreßes legen kann. Das Video von seiner Aussage lief in heavy rotation in den Fernsehanstalten und erhöhte nur noch mehr die Fallhöhe von Palmeiro, der keine 14 Tage vorher gefeierter Held in den USA war, weil er als einer der ganz wenigen, seinen 3.000ten Hit geschafft hat.…

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