Superbowl Philadelphia Eagles – New England Patriots 21:24

Erstes Viertel

Das Spiel wirkte im ersten Viertel wie noch nicht von der Leine gelassen. Wenige First Downs, viel Punts und Ballbesitzwechsel, ergo ein sehr unrythmisches Spiel. Beide Defenses waren fast immer zur Stelle (bei New England fielen einige schlechte Tackles auf). Die beiden Offenses hatten hingegen Abstimmungsschwierigkeiten. Quarterbacks und Receiver fanden nicht zueinander. QB Bradys Pässe landeten bei den zahlreichen timed patterns ins Nichts. QB McNabb hingegen forcierte Pässe, wo es nichts zu forcieren gab, warf in die Doppeldeckung oder warf auf die “Außenschulter” als der Receiver “nach innen” abbog. Der “Favre-Effekt”: übermotiviert zu glauben, das Spiel im Alleingang gewinnen zu müssen.

Die Patriots-Defense gefällt mir einen Tick besser, weil sie just jenen Tick aggressiver als die “Grünen” sind.…

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Nach dem Wochenende

Einigermassen geschockt warum ein ICE planmäßige 25 Minuten Aufenthalt im Hamburger Hauptbahnhof vor Weiterfahrt gen Hamburg-Dammtor haben kann, eilte ich aus dem Zug Richtung heimischen Videorekorder um siebeneinhalb Stunden Aufgezeichnetes schnellstmöglich abzuarbeiten.

An dieser Stelle ein dickes BUHHH! an PREMIERE. Tatsächlich wird die Sonntags-Bundesliga-Konferenz nicht ein einziges Mal wiederholt! Man muss dreissig Stunden warten, ehe nach Abpfiff der Sonntagsspiele zumindest das erste Sonntags-Einzelspiel gezeigt wird.

Also sind hier erstmal nur die Samstags-Spiele Thema. Und die waren… kurios genug. Zwei Heimsiege, einer zudem fragwürdig (Bayern – Bayer durch Guerrero-Elfer). Die Bayern-Verfolger auf den Plätzen 2, 3, 4 und 6 konnten nicht gewinnen. Das was man vorher als Top-Spiele ausmachen konnte, wurde eher flau.

Bayern – Leverkusen 2:0 Okay, es war zu ahnen, dass die Leverkusener einfach nicht die “Autorität”, den Mumm haben, die Bayern auswärts an die Wand zu spielen.…

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Moin!

Es ist nicht wirklich viel brandaktuelles los, als dass ich stundenlang Einträge schreiben könnte. Daher heute morgen mal die Pauschalverwurschtung.

Wetten, dass…?

So kurios es sich anhört: viel kann man nicht über den “Fall Hoyzer” schreiben, denn die Faktenlage bleibt dünn, vorallem wenn man versucht sich an wirklich belegte Fakten zu halten und nicht jedem Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel hinterherzuhecheln. Momentan ist noch nicht mal der Moment bestätigt, wer die Sache losgetreten hat. Waren es Aussagen von Berliner Schiedsrichter? Oder war es das Treffen mit Wettanbieter?

Bei so diffuser Nachrichtenlage habe ich irgendwie keinen Bock mich mit am Grundrauschen zu beteiligen. Also warten wir noch ab.

Supermacht in England

Ich gebe zu, ich habe die Premiership am letzten Wochenende ungerechtfertigterweise vernachlässigt, obwohl es einiges zu berichten gab.…

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Pittsburgh Steelers – New England Patriots 27:41

Noch Fragen wer der Favorit in 14 Tagen ist?

Vor dem Wochenende bezeichnete ich als große Stärke der Patriots, die mannschaftliche Geschlossenheit, bei denen ein Team nicht um Schlüsselspieler herum gebastelt wird, sondern jeder Spieler jederzeit selber zum Schlüsselspieler werden kann.

Das Pittsburgh-Spiel macht einen zweiten Charakterzug deutlich, der mir so davor nur teilweise aufgefallen ist. Bis dato hielt ich Belichick für den besten Coach der seine Defense zur Halbzeit an den Gegner anpassen kann. Inzwischen muss man sagen, dass die Patriots auch in der Offense ihren Gameplan im Vergleich zur Vorwoche umgekrempelt haben und Erfolg hatten.

Mit anderen Worten: es gibt auf Seiten der Patriots keine erkennbare Schwachstelle gegen die man angehen kann und umgekehrt keine Stärke auf die man sich als Defense einstellen kann.…

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NFC Championship-Game Eagles – Falcons

[23h20] 3’21/IV 27:10 TD Lewis
Das Ding sieht sehr gegessen aus.

Ich hatte bis zu diesem Spiel meine Zweifel gehabt, ob die Falcons wirklich so stark wie ihr Record (11-5) sind, oder doch nur dank schwacher Division reingerauscht sind.

Die NY Times hat am Sonntag Rechenspiele anhand einer umgewandelten Baseball-Formel gemacht (siehe NY Times, leider kein Permalink). In die Formel, die kurioserweise seit Jahren bis auf wenige Ausnahmen, immer den korrekten Superbowl-Sieger vorhersagte, fliessen Siege und erzielte Punkte vs. eingefangene Punkte ein. Während für die New England, Pittsburgh und Philadelphia so immerhin 12 bzw. 11 Siege auf die Saison hochgerechnet wurden, kamen die Falcons nur auf 8 Siege. Bislang waren die Carolina Panthers das einzige Team in der Superbowl-Geschichte mit weniger als 50 Punkten positive Differenz (erzielte vs.…

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